Monatsarchiv für Juli 2010

Der Vatikan und die Theologie der Befreiung

Freitag, den 30. Juli 2010


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Lateinamerikanische Befreiungstheologen und Basisgemeinden haben die Kirchenhierarchie sowohl ihrer Staaten als auch in den reichen Industriestaaten angegriffen. Zur Analyse der eigenen Lage gehörte zwangsläufig die Kritik am Missbrauch der Religion als wesentlichen Stützpfeiler der Unterdrückung, zur Durchsetzung von Ausbeutungsinteressen und Verdummung der Armen.

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Eine südamerikanische Sicht auf Reichtum

Donnerstag, den 29. Juli 2010

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Eine Rede von Ernesto Cardenal über Reichtum - Ein theologischer Diskurs

Es ist eine Tatsache, dass die Bibel die Reichen immer wieder verurteilt, auch wenn die Bibelübersetzungen dies oft verfälschen. Nicht selten wird »Reiche« mit »Übeltäter« übersetzt, womit die Verurteilung versteckt wird: Es ist sicher nicht falsch, »Übeltäter« zu verurteilen. Auch in Deutschland übt sich die Züricher Bibel, eine der verbreitetsten hier, in dieser Praxis des Versteckens, und dort, wo der Text von »Reichen« spricht, steht »Übeltäter«. Die Reichen sind in der Bibel die »Ungerechten«. »Reich« ist gleichbedeutend mit »ungerecht«.

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Pater Lunkenbein und die Theologie der Befreiung

Mittwoch, den 28. Juli 2010

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Am 10. Juli 2007 wurde in der Döringstadter Pfarrkirche St. Martin der Gedenktag zum 30. Todestag von Pater Rudolf Lunkenbein begangen. Erzbischof Dr. Ludwig Schick zelebrierte den Gottesdienst. Es war der 30. Todestag eines Missionars, Märtyrers und Glaubenszeugen Lateinamerikas, der sein Leben in den Dienst Gottes stellte und in christlicher Nächstenliebe für die Bororo Indianer, seine Freunde, starb.

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Ernesto Cardenal und die Theologie der Befreiung

Dienstag, den 27. Juli 2010

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Er ist einer der berühmtesten, beeindruckendsten und umstrittensten Priester. Er nennt sich Marxist und glaubt an den Kommunismus. Er hat sich an Aufständen und an der Sandinistischen Revolution in Nicaragua beteiligt, die 1979 die Somoza-Diktatur hinwegfegte. Auf Solentiname, einer Insel im Großen See von Nicaragua, hat er eine Art neuer Kommune, eine genossenschaftliche Gemeinschaft über zwölf Jahre ausprobiert. Mit dem Theologen, Dichter und Revolutionär ERNESTO CARDENAL, geboren 1925 in Granada, sprachen in Berlin MARTIN LING und KARLEN VESPER.

ND: Sie haben einmal gesagt, die Liebe hat Sie zu Gott geführt und Gott zur Revolution. Wie passt das zusammen: ein gottesliebender und gottesfürchtiger Mensch zu sein und zugleich ein Aufrührer, ein Revolutionär?
Cardenal: Im Alten Testament haben wir den Gott, den man fürchtet. Der Gott des Alten Testaments ist ein harter, grausamer Gott. Jesus ist gekommen, um uns einen anderen Gott zu zeigen. Einen gütigen, barmherzigen. Jesus zeigte uns, dass Gott Vater ist. Und nicht nur Vater, sondern ein zärtlicher Papa. Das Evangelium hat mich zur Revolution gebracht. Mehr als die Lektüre von Karl Marx.


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Erzbischof Schick ist Schirmherr und im Publikum

Samstag, den 24. Juli 2010


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14.07.10  Von: Marion Krüger-Hundrup im fränkischen Tag

Premiere Schüler der Kaulbergschule zeigten am Donnerstag in Anwesenheit des Erzbischofs Schick das Theaterstück “Acht.Acht”, ein brennend aktuelles Drama um das Abdriften junger Menschen in rechtsextreme Kreise. Zum Schutz der Jugendlichen vor möglichen Angriffen durch Neonazis lässt Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak sie bei den Proben nur von hinten fotografieren.

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Wachsam bleiben! - Bayerische Staatskanzlei im Publikum

Montag, den 5. Juli 2010

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Film- und Fotoaufnahmen sind nicht erlaubt. Auch die Namen der Mitwirkenden dürfen nicht genannt werden: »Alles zum Schutz vor Verfolgung durch Neonazis, die regelrechte Fahndungslisten ins Internet stellen«, so Regisseur Jean-Francois Drozak. Staatssekretär Dr. Marcel Huber begrüßte das Publikum im Namen des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Eine Reise nach China verhinderte seinen von langer Hand geplanten Theaterbesuch.

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