Monatsarchiv für Februar 2009

Pleitegeier - Kinderarmut in Deutschland

Montag, den 23. Februar 2009


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Kunstdünger entwickelt derzeit ein Dialogverfahren, um mit Kindern das Thema Kinderarmut im Stadtteil Gostenhof zu bearbeiten. Fachkräfte der Kindertagesstätte Siehlstrasse haben anfang Januar mit den dort betreuten Kindern das Thema behutsam beleuchtet. Kinderarmut ist ein unangenehmes Thema für alle Beteiligte. So wurden mit den Kindern zunächst keine biographischen, sondern fiktive Szenarien skizziert. Parallel dazu wurden die Protagonisten beobachtet, wie sie auf das erarbeitete Geschichtsmaterial reagierten. In einer zweiten Phase wird eine Theaterproduktion zu diesem Thema realisiert, um Verständnis für Kinder in dieser Situation zu entwickeln. Tabus verhindern eine konstruktiv Form der Gestaltung. Verantwortung auf die Stadt und Organisationen zu schieben reicht zudem nicht aus. Armut kann nur bekämpft werden, wenn alle Beteiligte mitwirken.

Tube - Presse vom 20.2

Samstag, den 21. Februar 2009

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Alkoholexzess in der düsteren Geisterbahn
Bereits zum dritten Mal arbeitet die Agentur «Kunstdünger» mit Zirndorfer Realschülern an einem ernsten Thema. Nach Aids und Rechtsradikalismus geht es beim jüngsten Theaterprojekt ums Komasaufen.
ZIRNDORF – Die Problematik Komatrinken führt in eine Art Geisterbahn. Acht eigens dafür gecastete Schüler zeigen verlangsamt einen feucht-fröhlichen Partyabend in sechs Szenen. «Tube» - zu deutsch Tunnel - lautet der Name des Stückes, das Bühnen-Experten und Schüler selbst erarbeiteten.

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Demokratie und Toleranz

Montag, den 16. Februar 2009

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In diesem Jahr startet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin in Greifswald ein Theaterprojekt für Demokratie und Toleranz. Bis Juni 2009 wird das Theaterstück „Der Schwarze Peter“ mit Jugendlichen von 13 -17 Jahren in zehn Städten Vorpommerns und Brandenburgs einstudiert und öffentlich aufgeführt. In jeweils fünf Tagen werden sich junge Menschen mit Rechtsextremismus beschäftigen und Wege zum gegenseitigen Verstehen suchen. Der Caritasverband möchte aktiv zur Demokratiebildung von Jugendlichen beitragen. Durch die Kooperation mit den demokratischen Akteuren in der Vor- und Nachbereitung der Projekte sollen auch die demokratischen Netzwerke in Vorpommern und Brandenburg gestärkt werden. Das Theaterprojekt will neue Ideen für ein verständnisvolles Zusammenleben entwickeln und Bürger, Initiativen und Unternehmen, die sich für die Demokratieentwicklung stark machen wollen, zusammenführen. Ab Januar 2009 sind auch theaterpädagogische Schulungswochenenden für Lehrer und Sozialarbeiter geplant. Hierbei wird die Methodik vermittelt, die Pädagogen in die Lage versetzt, selbstständig eigene Projekte in Schulen und Jugendclubs durchzuführen.

Premieren gibt es in an der Oberschule in Templin am 26. Februar um 19 Uhr. 
Am 5. März in Frankfurt an Ulrich von Hutten Gesamtschule. 

Multiplikatorenschulungen gibt es gegen eine Teilnehmergebühr von € 20.- folgende
Wochenendseminare:
Templin am Schloss Brölin: 27.2. - 1.3.
Frankfurt Oder: 6.3. - 8.3.

Unter die Haut in Passau

Montag, den 9. Februar 2009

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Gesundheitsminister kündigt sich zur Premiere der Theaterproduktion “Unter die Haut” in Passau an. Das Theaterprojekt wird in Kooperation mit der Aidsberatungsstelle in Passau am Leopoldinum realisiert. 

Die Aidsberatung Mittelfranken erhielt für ihr Engagement in der Aidsprävention gleich zwei Anerkennungen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gab der Theaterproduktion „Unter die Haut“ das Gütesiegel „Besonders Nachahmenswert“. Die Theaterproduktion hebt sich von anderen Aidspräventionsstücken durch die besondere Nähe zum Publikum und durch das konsequente Bemühen um Nachhaltigkeit ab. Das bayerische Gesundheitsministerium verlieh daraufhin dem Projekt den Präventionspreis.

Premiere am Leopoldinum ist am 19.Februar um 19 Uhr

OZ vom 7.2.

Sonntag, den 1. Februar 2009


Von SUSANNE KLUTH

Grimmen. „Nein, nein, nein. So geht das nicht. Die erste Lektion, die jeder Schauspieler lernt, ist das Spucken. Frag mal Julia Roberts.“ Regisseur Jean-Francois Drozak springt mit einem Satz auf die Bühne des Kulturhauses. Dort sitzen einige Schüler der Robert-Koch-Regionalschule. „Ok, und jetzt versuch es mal so richtig schön laut aus dem Hals heraus. Und Hochziehen. Schieb die Zunge hinter die Zähne.“ Der 34-jährige Belgo-Brasilianische Bayer macht es vor. Ganz schön eklig. Die Jungs lachen. Und mit einem Mal versuchen es alle im Saal.

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