Archiv der Kategorie ‘Fortbildung‘

AgroBatic - Prävention gegen Gewalt

Dienstag, den 1. Juni 2010


jupo.jpg

Die Grundidee des Präventionsmoduls „Agrobatic“ ist, Jugendlichen anhand von Erlebnisberichten von Personen, die mit Gewalt und Kriminalität zu tun haben oder hatten wie z.B. Polizisten oder ehemalige Kriminelle (sogenannte Multiplikatoren), mögliche Konsequenzen aus ihrem bisherigen Handeln aufzuzeigen.„AgroBatic“ ist ein erlebnisorientiertes Motivationsmodul für die Arbeit mit gewaltbreiten und vorbestraften Jugendlichen. Vom 15.-17. Juni führte die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik des icp (Instituts für christliche Psychologie, Therapie und Pädagogik) zusammen mit Kunstdünger – die Agentur für Kulturdesign – eine Schulung für Personen aus der stationären und ambulanten Jugendarbeit durch. Die Teilnehmer des Seminars erhielten das notwendige Know-How, um das Modul in der Praxis anwenden zu können.

(more…)

Grußworte spannend gestalten

Dienstag, den 12. Januar 2010


grus-gott.jpg

Grüß Gott mit einand´- ist ein Trainingslabor vom Amt des Gemeindedienst Nürnberg für ehrenamtliche und hauptberufliche MitarbeiterInnen der evangelischen Landeskirche Bayern. Das Trainieren steht im Vordergrund des Seminars. In einer überschaubaren Gruppe wird jedem Seminarmitglied Beachtung geschenkt. So erfahren die TeilnehmerInnen eine praxisnahe Schulung, die konkretes Handwerkzeug vermittelt.

Small Talk
Small Talk ist eine Kunst die man lernen kann. Wir beginnen unser zweitägiges Seminar mit einem Sektempfang der besonderen Art. Stehen, Essen, Trinken und dabei wildfremde Menschen entspannt begegnen. Es geht auch ohne Alkohol.

Energie
Wer gut drauf ist, der ist gut drauf. Wer schlecht drauf ist, der ist schlecht drauf. Grußworte und andere Ansprachen sind zu wichtige Anlässe, um sie aus der eigenen, momentanen Stimmungslage zu halten. Wir lernen in diesem Seminar aus unserer Privatrolle zu treten. Verspielt probieren sich die SeminarteilnehmerInnen anhand von Schauspieltechniken in unterschiedlichen Rollen aus. Mit Atemtechniken und Körperarbeit werden so verschiedene energetische Zustände eingeübt, um ein Vortrag abwechslungsreich zu gestalten.

Eine gute Geschichte ist in einer Minute erzählt, oder auch in zwei Stunden. Wer ein gutes Bild abgeben will, sollte sich nicht davor scheuen geplante Redezeiten einzuhalten. Wer gerne im Mittelpunkt steht, sollte ein Gespür dafür entwickeln, wie lange er sich darin aufhalten kann. Die TeilnehmerInnen üben eine Geschichte in einer Minute, 5 Minuten und 10 Minuten zu erzählen.
Mehr Infos unter 0911/3659855 oder drozak(@)kunstduenger-nuernberg.de

Sommerfortbildung - Regie in Nürnberg

Montag, den 4. Januar 2010

regiestuhl.jpg 

Der Theaterpädagoge als Regisseur reißt mit. Er ist künstlerischer Visionär. Er fordert Laien auf, sich ihm anzuschließen und sich mit ihm in eine Welt der Sinne zu begeben. Wie kann ich diese Vision auf eine lebendige Art und Weise vermitteln? Wie gebe ich Ziele vor, und biete gleichzeitig dem Einzelnen die Möglichkeit seine Ideen einzubringen? Wie greife ich in Szenen ein, wann muss ich autoritär sein, wann verspielt?Wie kann ich Blockaden in einem Laien erkennen und - viel wichtiger -, wie schaffe ich es, diese Blockaden zu lösen. Die Weiterbildung bietet den Rahmen, um diese Fragen ganz praktisch anzugehen, indem verschiedene Methoden der Regie für unterschiedliche Zielgruppen trainiert werden.

Die Teilnehmenden trainieren speziell entwickelte Regiemethoden, um mit Laiendarstellern jeden Alters aus einer ungewöhnlichen Spielidee ein spannendes Theaterstück zu erarbeiten. Sie entwickeln schauspielerische Ausdruckskraft, die Laien mitreisst und ermuntert. Sie lernen mit einfachen Mitteln des in der Schweiz entwickelten «armen Theaters», mitreißende Inszenierungen zu gestalten.  Sie lernen nicht zuletzt zu animieren.

(more…)

Weiterbildung - Theaterpädagogik in der Bildungsarbeit - Schweiz

Mittwoch, den 16. September 2009


ganzheitliche-bildung.jpg

Drama zwischen Bildungsinhalt und Lernerfolg
Im Mittelpunkt steht die Arbeit an einem Thema: Sei es die Drameninterpretation im Deutschunterricht, die Durchführungeines Projektes «Soziales Lernen» oder Supervision.

Szenisches Spiel nach Ingo Scheller und Psychodrama nach Moreno
Theaterpädagogik bietet die Chance, eigene und fremde Vorstellungen im Schutze von Rollen zu erproben und zureflektieren. Anhand von bestimmten Methoden lernen Sie mit therapeutischen Prozessen verantwortungsvoll umzugehen und die Grenzen zwischen theaterpädagogischer und therapeutischer Praxis zu erkennen.

(more…)

Bärenstarkes Berlinangebot

Montag, den 29. Juni 2009

berlin.jpg

Das freie Theater Berlin bietet in drei Ausbildungsblöcken eine berufsbegleitende Theaterpädagogik Fortbildung an. Jeder Fortbildungsblock ist in sich abgeschlossen. Sie können auch ohne Vorkenntnisse an dieser Fortbildung teilnehmen. Alle drei Fortbildungen zusammen ergeben die Qualifikation zum Theaterpädagogen.  Der erste Block findet vom 3.8. bis zum 12.8.2009 statt in Berlin statt. 

Methodik 1 - Das Improvisationstheater
Spiel ohne Vorgaben? Auftreten, ohne ein Wort, eine Handlung dessen zu wissen, was im nächsten Augenblick Szene sein wird. Wie finde ich zu einem Anfang, wie finde ich zu meinem Partner, wie finden wir zu einer Szene?  Die Wahrnehmung und Aktivierung von Zusammenhängen in der entstehenden Szene (roter Faden) und zwischen den Spielern (Sozialkompetenz) während des Spielprozesses wird zu einem Handwerkzeug, das auch jenseits des Theaters bedeutend werden kann.

Methodik 2 – Das Bibliodrama
Im Mittelpunkt steht die Arbeit an einem Thema. Erfahrungen der Teilnehmer werden mit Texten aus der Bibel konfrontiert und in der Gruppe reflektiert. Mit Hilfe von Mitteln aus dem Szenischen  Spiel und dem Improvisationstheater  wird Gottes Wort so auf einer gegenwärtigen Handlungsebene anschaulich gemacht und bietet Lebenshilfe.

Methodik 3 und 4 – Choreografische und Themengeführte Regie
Der Zuschauer blickt auf die Bühne, sieht zu und das Theater beginnt in seinem Kopf. Was er sieht, sind die Körper der Schauspieler, Kulisse und Objekte.  Sie erzählen (neben der Stimme) Geschichten. Wie ich als Regisseur diese Interaktion zwischen Schauspielern, Bühne und Zuschauern aufbaue, dazu gibt es viele Ansätze, die aber niemals Rezepte werden können, weil die Bühnenform immer aus dem jeweiligen Inhalt entwickelt werden sollte. Der Theaterpädagoge steht vor der Aufgabe, ein Konzept zu erarbeiten und die Schauspieler Schritt für Schritt in dieses Konzept hereinzuführen.

Umfassendes Informationsmaterial zu Preis und Inhalt erhalten auf Anfrage unter:
info(ad)kunstduenger-nuernberg.de

Elementare und Szenische Animation

Montag, den 22. Juni 2009

das-ei.jpg

Animation birgt die Kraft der Veränderung in sich. Theaterpädagogen gestalten mehr als animierende Freizeitangebote. Dort wo Menschen miteinander leben, braucht es identitätsstiftende Momente. Menschen fühlen sich in einer Gemeinschaft wohl, wenn sie sich darin wieder finden. Und finden tun sie sich darin viel zu oft nur dann, wenn sie einen Beitrag leisten können oder für sie etwas geleistet wird.

Wenn ein solcher Beitrag noch dazu mit Arbeit gleichgesetzt wird, entstehen aufgrund eines Integrationsbedarfs Dienstgemeinschaften, die nicht wirklich dienen. Sie wirken eher wie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für integrationsbedürftige Mitglieder oder Dienstleistungsmaßnahmen für Konsumorientierte. Freisetzende Freizeitangebote sind Aktivitäten, die über Spenden- Konsum-  oder Arbeitsbereitschaft  hinausgehen. 

Der Theaterpädagoge animiert. Er setzt in Menschen Kreativität und Ausdruckskraft frei. Er sucht in der Rolle von Kunstfiguren und durch die Anleitung von Übungen, das verspielte Gespräch mit den Teilnehmern. Animation ist ein Abenteuer mit Rückfahrschein. Das Theaterpädagogische Institut Bayern bietet ansprechende Fortbildung zur Elementaren und Szenischen Animation an.

Weitere Informationen dazu gibt es unter folgendem Link:
http://www.tpz-dasei.de/Theaterpaedagogische_Animation

(more…)

AgroBatic

Montag, den 8. Juni 2009

schweiz.jpg 

AgroBatic ist ein erlebnisorientiertes Motivationsmodul. Die Teilnehmer des Seminars erhalten das notwendige Know-How, um das Modul in der Praxis anwenden zu können. In Kooperation mit dem Dienstchef der Jugendpolizei im Kanton Solothurn entstehen in der Multiplikatorenschulung aufgrund von Erfahrungsberichten des Adj Marcel Dubach szenische Entwürfe, die Lebenswege junger Krimineller nachzeichnen.

Weitere Informationen unter folgendem Link auf der Seite vom ICTP in der Schweiz:
http://www.icptp.ch/content/view/61/61/

(more…)

Die Kunst zu Leben

Montag, den 13. April 2009

lebenskunst.jpg

Das Thema Lebenskunst hat viele Anhänger, die allerdings den Begriff für sich unterschiedliche definieren. Oder anders formuliert: Viele Menschen können mit dem Begriff etwas anfangen. Allerdings stellt sich die Frage, ob alle das gleiche damit meinen. In der Sozialen Arbeit stehen viele Menschen vor unüberwindbar wirkende Grenzen. Im Spannungsfeld zwischen Akzeptieren und Überwinden von Grenzen erhält Lebenskunst eine besondere Qualität. Mit theaterpädagogischen Methoden diskutiert die Georg Simon Ohm Hochschule vom 25. April bis zum 26. April das Thema Lebenskunst.

(more…)

Pleitegeier - Kinderarmut in Deutschland

Montag, den 23. Februar 2009


kinderamurt-in-deutschland.jpg
 

Kunstdünger entwickelt derzeit ein Dialogverfahren, um mit Kindern das Thema Kinderarmut im Stadtteil Gostenhof zu bearbeiten. Fachkräfte der Kindertagesstätte Siehlstrasse haben anfang Januar mit den dort betreuten Kindern das Thema behutsam beleuchtet. Kinderarmut ist ein unangenehmes Thema für alle Beteiligte. So wurden mit den Kindern zunächst keine biographischen, sondern fiktive Szenarien skizziert. Parallel dazu wurden die Protagonisten beobachtet, wie sie auf das erarbeitete Geschichtsmaterial reagierten. In einer zweiten Phase wird eine Theaterproduktion zu diesem Thema realisiert, um Verständnis für Kinder in dieser Situation zu entwickeln. Tabus verhindern eine konstruktiv Form der Gestaltung. Verantwortung auf die Stadt und Organisationen zu schieben reicht zudem nicht aus. Armut kann nur bekämpft werden, wenn alle Beteiligte mitwirken.

Weiterbildung Theaterpädagogik und seine Prinzipien - Schweiz

Mittwoch, den 20. August 2008


prinzipien.jpg 

Prinzipien, Methoden und Einsatzmöglichkeiten der Theaterpädagogik
Sie ergründen mehrere Ansätze der Theaterpädagogik, um mit ihnen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern arbeiten zu können.

Improvisationstheater nach Keith Johnston
Spiel ohne Vorgabe? Auftreten, ohne ein Wort, ohne eine Handlung dessen zu wissen, was im nächsten Augenblick Szene wird? Alle Menschen spielen gerne Theater – manche wissen es nur noch nicht! Mit gezielten Techniken und Spielformen wecken Sie in ihnen Einfallsreichtum, Spontaneität und Flexibilität.

(more…)