Tastatur - Theaterstück medienkritisch

8. März 2010

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In den letzten Jahren haben sich die Kommunikationsformen in der Kinder- und Jugendwelt drastisch verändert. Mit dem Internet und der zunehmenden Nutzung des Mobilfunknetzes bieten sich für Kinder und Jugendliche wie für alle Altersgruppen neue Möglichkeiten in Interaktion zu treten. Gerade das Handy, ein „portables Kommunikationsorgan“ erlaubt es Kindern und Jugendlichen zu jedem Zeitpunkt mit der Peergroup im Kontakt zu bleiben. Manche Kinder können“ schneller eine SMS schreiben“ als mit dem Stift auf Papier. Neben den vielen Vorteilen dieser neuen Medien gilt es auch sich der Gefahren bewusst zu werden, die sie mitbringen.

Diese Fragestellung wird in einem Theaterstück von Schülern für Schüler bearbeitet. Sie proben eine eigene Geschichte ein. Das Stück wird vor einem großen Publikum in der Schule aufgeführt. Während des Stückes wird die Handlung diskutiert. Mit demokratischer Abstimmung wählen die Schüler immer wieder, wie der Hauptheld sich in der Geschichte entscheiden wird.

Ausgangspunkt sind junge Menschen und ihre Lebenswelt. Die in der Entwicklungsphase junger Menschen typischen Themen stehen im Mittelpunkt der Handlung. Sei es Verliebtsein, Testen der Grenzen: Diese Konflikte werden in unserem Stück über eine Tastatur ausgelebt.Die Tastatur ist vom Publikum tatsächlich bedienbar. Das Publikum kann über Handyfunktionen das Stück lenken.

Das Theaterstück Tastatur wird an der Realschule Zirndorf am 11.3.2010 um 19 Uhr uraufgeführt.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter: info(ad)kunstduenger-nuernberg.de

Migranten erkunden Nürnberg - NZ 11.2

7. März 2010


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Ein ausländischer Besucher weiß oft mehr über Nürnberg als ein Migrant, der hier geboren ist. Warum nicht Tourist spielen und die Heimat neu erkunden? Siebtklässler der Dr.-Theo-Schöller-Hauptschule haben das gemacht und sind begeistert.

Drei, vier, fünf, zehn Jahre leben sie schon in der Stadt – und haben das Staatstheater noch nie von außen, geschweige denn von innen gesehen. Umso mehr weiten sich die Augen, als Menglong, Samer und die anderen durch die fabelhafte Theaterwelt laufen, vorbei an eleganten Sitzreihen der Oper, über die Bühne, bis hinein ins Herzstück eines jeden Ensembles: der Damen- und Herrenschneiderei.
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Zum ersten Mal im deutschen Wohnzimmer - NZ 11.2

7. März 2010


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Migranten sehen Nürnberg nach ihrer „Reise“ als Tourist mit anderen Augen. Besonders hat die Heranwachsenden der Besuch in einem deutschen Wohnzimmer bei einer Familie im oberfränkischen Hetzles fasziniert, wie sie der NZ erzählt haben.

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Zahra, 13, aus dem Irak: Mich hat am meisten der Besuch bei der deutschen Familie in Hetzles beeindruckt. Ich lebe zwar schon seit zehn Jahren in Deutschland, war aber noch nie in einem deutschen Wohnzimmer. Deshalb war es für mich spannend, das einmal zu sehen. Mir ist besonders aufgefallen, wie viele kleine Sachen in dem Raum stehen und dass die Möbel so bunt sind. Wir sind in diesen Tagen viel mit Deutschen zusammengekommen, das war für mich auch sehr interessant. Die sind nämlich eigentlich ganz nett, man muss sie nur verstehen. Ich fühle mich hier auch nicht diskriminiert, wenn ich mein Kopftuch trage. Die meisten Deutschen haben ja selbst etwas gegen Ausländerfeindlichkeit. Das habe ich bei dem Besuch im Rathaus erfahren. Vor den Politikern habe ich auch gleich eine Idee gehabt: Man  könnte in Nürnberg doch ein ausländisches Museum gründen. Dann würden die Deutschen mehr über fremde Kulturen und Religionen erfahren.

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Baggerschaufeln

1. März 2010

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Meine Tätigkeit für die Agentur Kunstdünger verläuft ganz entspannt, kein Grund zur Klage. Die Aufgaben sind mal mehr, mal weniger kompliziert, aber im Grunde lösbar. Bisher. Nun habe ich seit kurzem einen Klotz am Bein, ein Ding der Unmöglichkeit, ein Schlafräuber und Magengeschwürverursacher. Es begann ganz harmlos mit einer Bitte meines Chefs. Ein Tatsachenbericht von Susanne Hartmaier

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Trailer - Glatzen haben keine Glatzen mehr

25. Februar 2010

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Theaterpädagogik und Medienpädagogik Hand in Hand gegen rechtsextreme Tendenzen – Kooperationsprojekt des BDKJ Bamberg mit der EMZ Bayern an der diakonischen Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof.
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Ice Breaker / unbeirrt 09/09

22. Februar 2010


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Ice-Breaker - Seelische Gesundheit macht Schule, im Präventionsprojekt zur Förderung seelischer Gesundheit und eines sensiblen Umgangs mit Jugendlichen in seelischer Not, so lässt sich das pädagogische Theaterstück von Schülern für Schüler in Nürnberg zusammenfassen.  Unter der Trägerschaft des Nürnberger Angehörigenvereins, mit der finanziellen Unterstützung der “wbg 2000 Stiftung Nürnberg” und unter der künstlerischen Leitung des Theaterpädagogen Jean- Fran~ois Drozak entstand mit Schülern im Alter von 12 bis 15 Jahren das Theaterstück “Ice Breaker” (Eis-Brecher). Drozak inszenierte das Stück mit ausgewählten Schülern in der Projektwoche einer Schule. 

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Schönes zu machen gibt Würde - NN 9.9

15. Februar 2010

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Der kurdische Künstler Ismail Atmali lebt seit 30 Jahren in Nürnberg
NÜRNBERG - Ein Leben im Spannungsfeld dreier Kulturen: Seit 30 Jahren wohnt der Schauspieler und Maler Ismail Atmali in Nürnberg. Als Kurde sah er sich in seinem Geburtsland Türkei vielfach ausgegrenzt und bedroht, als Emigrant in Deutschland teilte er lange die gesellschaftliche Randposition der türkischen «Gastarbeiter». Seine künstlerische Arbeit ist vom Schicksal, zwischen vielen Welten zu leben, beeinflusst.In seiner Jugend schien es Ismail Atmali völlig undenkbar, dass er einmal Jahrzehnte seines Lebens in einem fremden Land und in einer fremden Kultur verbringen würde. Von 1970 bis 1973 studierte er an der Schauspielschule in Istanbul, weil er überzeugt war von der Möglichkeit einer Karriere im türkischen Sprachraum. Ganz gegen seinen Willen geriet er jedoch bald in eine sehr gefährliche Lage zwischen den Fronten des immer gewaltsamer ausgetragenen türkisch-kurdischen Konflikts. «Aus purer Verzweiflung» hat er seine Heimat schließlich verlassen. Knapp 28-jährig landete er in Nürnberg: Ein politischer Flüchtling und ein junger Schauspieler in einem Land, dessen Sprache er nicht verstand.
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Eyescream in der Nordkurve

9. Februar 2010


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Vernissage am 19.2. in der Nordkurve
Nach zweijähriger Pause zeigt das Trio EyesCream neue Werke, die von illustrativer Strassenkunst geprägt sind. Dabei benutzen sie nicht nur Pinsel. Ihre Werke entstehen mittels Sprühdosen, Digitalem, Objekte und Fotografie.

Matthias Wagner, Simon Niedermeier und Stefan Endress bilden das Nürnberger Gestalter Trio EyesCream.Die Wurzeln ihrer Kunst liegen im jugendlichen künstlerischen Treiben mit Graffiti und Streetart der 90er Jahre. Damals begann auch ihre Leidenschaft  für Gestaltung, und so spiegelt sich heute der spielerische Umgang mit Buchstaben und Objekten in den vorgestellten Arbeiten wieder. EyesCream präsentiert am Barfreitag in der Nordkurve ihre neuen Werke, die wie viele ihrer Arbeiten ein Mix aus Illustration, Grafik und Typografie sind. Man darf neben klassischen Drucken, Gemaltem oder Schabloniertem auch auf Objekte gespannt sein.

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Die Scheuen Wilden - NN 24.1

3. Februar 2010

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Man stelle sich vor, es findet ein Casting für Skater statt und kein Skater geht hin: Diese Befürchtung von Jean-Francois Drozak, Theaterpädagoge und Inhaber der Agentur «Kunstdünger», wurde nicht wahr.

Im Gegenteil. Am Ende saßen sogar zehn Exemplare der, laut Drozak, «so scheuen Untergrundgruppe, an die man schwer herankommt» in der Treppenhauslounge am Kornmarkt und hörten sich die Ideen des Theatermachers zumindest mal an. Darunter so bekannte Größen wie Andi oder Michi. Jaja, in der Szene kennt man sich eben.
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Das deutsche Theater für Anfänger

2. Februar 2010

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Der Jugendmigrationsdienst der Caritas realisiert mit “Carimigra” ein innovatives Bildungsprojekt für junge MigrantInnen, dass eine positive Einstellung zu Ihrer Wahlheimat fördert. Zunächst kommen sie mit zahlreichen Menschen ins Gespräch, die eine ähnliche Erfahrung als MigrantInnen erlebten. In Ausflügen der besonderen Art lernen die SchülerInnen ihre persönliche Lernsituation kennen und ihre Stärken als Zweitsprachler zu erkennen.In einer zweiten Projektwoche erfahren sie, wie spaßvoll das Erlernen der deutschen Sprache sein kann. Hierfür üben die Jugendlichen ein Theaterstück ein, das wie ein Sprachkurs aufgebaut ist. Die DarstelerInnen spielen das Stück vor der gesamten Schule vor. Ein Nachbereitungsheft unterstützt den Deutschunterricht. Dabei stehen „weiche Lernfaktoren“ im Vordergrund, die speziell auf die Lernsituation von Zweitsprachlern eingeht. Beide Projektwochen werden in den nächsten Jahren, an zahlreichen Schulen mit hohem Migrationsanteil wiederholt werden.

Premiere an der Theo Schöller Hauptschule – Do.:  25.2. - 20 Uhr - Eintritt frei
Projektbeginn an der Hauptschule Hummelsteiner Weg – April 2010
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